Wer von morgens bis
abends pausenlos hetzt, vermindert nicht nur seine Lebensfreude, sondern auch
seine Schaffenskraft. Kleine Pausen helfen, Energie zu tanken.
20 Sekunden
Wahrnehmungspausen:
Wer 20 Sekunden
innehält und etwas bewusst betrachtet - etwa ein Bild oder eine Pflanze - und
sich darüber freut, der entspannt. Das Hirn erhält durch Ausschüttung von
Glückshormonen neue Kraft. Manche Menschen haben in einer Hosentasche eine
Kaffeebohne, die sie, wann immer sie etwas Schönes betrachten, von einer Tasche
in die andere gleiten lassen. Am Abend können sie mit Hilfe der Kaffeebohne den
Tag noch einmal Revue passieren lassen: Was habe ich heute Schönes
wahrgenommen?
Eine-Minute-Umschaltpausen:
Zeit-Managementexperten
empfehlen, nach jeder abgeschlossenen Tätigkeit eine Minute Pause zu machen. In
dieser Pause kann man noch einmal zurückblicken und sich selbst Lob und
Anerkennung zusprechen: „Ja, das habe ich fertig gestellt. Das ist gut so.“ Es
empfiehlt sich auch, in diesen kurzen Pausen den Körper in eine andere Position
zu bringen, tief durchzuatmen, sich zu räkeln und zu strecken.
Längere Kurzpausen:
Das Hirn kann nicht
ununterbrochen „powern“. Um leistungsfähig und entspannt zu bleiben, empfiehlt
es sich, alle 90 Minuten einige Minuten Pause zu machen und sich etwas zu
bewegen. Vielleicht möchtest du eine Kleinigkeit essen? Oder einfach nur einige
Minuten dasitzen und gar nichts tun.
(Kerstin Hack)
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